So vor 30 Jahren noch jung und ahnungslos kam ich im Rheingau zur Weinprobe, die mich in ihrer Ehrlichkeit beeindrucken sollte: Dieser Mann sah, dass der damals beklagenswerte Niedergang des deutschen Weines nicht im Lavieren und Abwägen sondern nur in der konsequenten Tat zu wenden sei. Da wollte einer endlich wieder Winzer sein. ...und...  Heute freuen wir uns für den deutschen Wein, dass er in der Idee nicht der einzige geblieben ist.

Auch hier im Schinkenêum wollen wir uns nicht erzählen lassen, dass man sich mit dem rein Nährwertigen zu bescheiden hätte.
Da werden wir lieber selbst zum "Winzer am Schweinehintern". So um 1905 war man im Ammerland noch insgesamt mit diesem Gedanken vertraut. Da schielte keiner auf die Marktchancen der Discounterregale. Gerade in Sachen Schinken wusste man sich dank des Nordwestdeutschen Schietwetters und des Terroirs urtümlicher Schweinerassen sogar international bestens aufzustellen. Man baute Reiferäume, in denen nichts in Wochen sondern alles eher in Jahren der Schinkenreife zählte.
Hier im Schinkenêum kommt der Bunten Bentheimer Keule so ein Reifeboden des 19. Jahrhunderts zugute. Diese letzte Chance, einen Schinken ganz nach alter Schule zu bauen, muss man einfach ausnutzen: Ohne Angst um
den Aufwand mit Zeiten wie früher.  Und ja - dann wird es auch tatsächlich so teuer wie früher - aber vielleicht finden Sie ja hier wieder den Genuss, den Sie so lange vermisst haben.
 
geöffnet für Ihre Visite (zum Kauf oder auch nur Besuch) jeweils auf Termin
und immer von April bis September auch fest:
     Mittwoch bis Freitag :  9.00-13.00   +  15.00-17.00
     und am Samstag  .... :  9.00-13.00  
     
...  und wie gesagt: Zu anderen Stunden, Tagen oder Monaten auf Vereinbarung.