anno 1962 - Arnd Müller 
geboren als Sohn von Martin Müller und seiner Gertrud Meyer (verh. Müller) welche ihrerseits die achte Generation unseres Familienunternehmens stellte.

Denke ich an meine Kindheit, dann denke ich an unsere ganz eigene Schinkenwelt. Da konnte es richtig spannend sein - in den dunklen Räume
der Räucherei -. Man konnte sich verstecken oder dort auch die Alten des Dorfes treffen, wie sie Ihre Schinken zum Räuchern brachten und nebenbei ihre Neuigkeiten austauschten. In diesen Kreisen galt: Erst das Schwein und am besten dann auch der Schinken sollten Geburtstage gefeiert haben.

anno 1993 - Arnd Müller übernimmt als neunte Generation der Familie Meyer die hiesige Schinkenräucherei

Zugegeben: Mit 31 Jahren war’s schon spät, um in die großen Fußstapfen meines Vaters zu treten. Aber erst dann war das Schinkenmachen mir nicht mehr nur Hürde, sondern mehr und mehr Abenteuer. Dann war klar: Meine Zukunft liegt beim Schweinehintern: Beim Geschmack, der aufzeigt, wofür wir im Ammerland mal gut waren.  ...und   Beim Salzen muss ich für mich allein wurschteln. Unbequasselt und mit freiem Rücken kann man exessiv werden.
Auch wenn es Vattern im Blick auf meinen Weg doch mulmig wurde: "Mach mehr Schinken und bleib ein bißchen billiger!" Was soll ich sagen: Jeder ist sich selbst ausgeliefert, und bei eineinhalb Jahren der Schinkenreife hörte mein Vater auf und will ich erst anfangen.