anno 1962 - Arnd Müller, geboren am 18. April  
als Sohn von Martin Müller und Gertrud Müller, geb. Meyer, welche ihrerseits die achte Generation unseres Familienunternehmens gewesen ist.

Denke ich an meine Kindheit zurück, dann denke ich an unsere ganz eigene Schinkenwelt. Da konnte es richtig spannend sein - in den dunklen Räume
der Lohnräucherei -. Man konnte sich verstecken oder dort auch die Alten des Dorfes treffen, wie sie Ihre Schinken zum Räuchern brachten und nebenbei ihre Neuigkeiten austauschten. Und vor allem galt in diesen Kreisen: Erst das Schwein und dann der Schinken sollen Geburtstag feiern.

anno 1993 - Arnd Müller übernimmt als neunte Generation der Familie Meyer die hiesige Schinkenräucherei

Zugegeben: Mit 31 Jahren war’s arg spät, um in die großen Fußstapfen meines Vaters zu treten. Aber erst dann war das Schinkenmachen mir nicht mehr nur Hürde, sondern mehr und mehr Abenteuer. Dann war klar: Meine Zukunft liegt beim Schweinehintern: Ich will Schinkengeschmack, der aufzeigt, wofür wir im Ammerland mal gut waren.     ...und   Ich muss wild entschlossen für mich allein wurschteln. Unbelastet und mit freiem Rücken kann man exessiv werden. Auch wenn's Vattern zuletzt doch mulmig wurde: "Mach mehr Schinken und werd' doch wieder ein bißchen billiger!" Aber was soll ich sagen: Jeder ist sich selbst ausgeliefert, und bei eineinhalb Jahren der Schinkenreife  fang  ich  erst  an .